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Auftragsdynamik der Südwestindustrie schwächt sich im Mai etwas ab - Inlandsnachfrage verliert an Fahrt

Dieser Eintrag stammt von admin Am 2.7.2007 @ 20:12 In Verwaltung, Industrie | Kommentarfunktion deaktiviert

Stuttgart. Die Nachfrage nach Industrieprodukten aus Baden-Württemberg hat etwas an Dynamik verloren. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stiegen die preisbereinigten Auftragseingänge im Mai 2007 dennoch um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. Dies bedeutet jedoch zugleich das schwächste Monatsplus im laufenden Jahr. Allerdings ist hier zu berücksichtigen, dass das Mai-Ergebnis des Vorjahres außergewöhnlich hoch ausfiel. Die in den letzten Monaten starke Inlandsnachfrage hat sich aktuell erheblich abgeschwächt (2 Prozent), während die Auslandsnachfrage binnen Jahresfrist kräftig zulegte (9 ½ Prozent). Gegenüber dem Vormonat April stiegen die Auftragseingänge der Südwestindustrie im Mai saisonbereinigt um 2 Prozent an.

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2007 verbuchten die heimischen Industriebetriebe gemessen an den Originaldaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein kräftiges Plus von 9 Prozent. Dabei blieb die Entwicklung der Binnennachfrage (8 ½ Prozent) nur leicht hinter der Auslandsnachfrage zurück (9 ½ Prozent). Von der positiven konjunkturellen Gesamtsituation profitierten in erster Linie die Investitionsgüterproduzenten (9 ½ Prozent) und die Hersteller von Vorleistungsgütern (8 ½ Prozent), wobei hier die Entwicklung jeweils annähernd im gleichen Maße vom In- und Ausland getragen wird. Bei den Herstellern von Konsumgütern fiel das Plus deutlich schwächer aus (5 ½ Prozent). Hier blieben die Bestellungen aus dem Inland (1 Prozent) weit hinter den Auslandsorders zurück (11 ½ Prozent).

Unter den bedeutenden Industriebranchen des Landes erzielte im Zeitraum Januar bis Mai 2007 der »Maschinenbau« mit einem Auftragsplus von 16 Prozent im Vorjahresvergleich das beste Ergebnis, gefolgt von dem Bereich »Metallerzeugung, ‑bearbeitung, Herstellung von Metallerzeugnissen« (11 ½ Prozent) und dem Bereich »Datenverarbeitung, Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik« (11 Prozent). Weit hinter dieser hohen Wachstumsdynamik zurück blieb der »Fahrzeugbau« (4 ½ Prozent), dessen moderates Nachfrageplus vor allem aus dem Inland getragen wird (6 Prozent).

Mitteilung von:

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Böblinger Straße 68
70199 Stuttgart
Pressestelle: Herr Ratering
Telefon : 0711/641-2451
pressestelle@stala.bwl.de
[1] www.statistik-bw.de


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