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Freitag, der 13. ist Aktionstag für Rauchmelder

Dieser Eintrag stammt von admin Am 4.7.2007 @ 18:30 In Justiz/Polizei, Gesellschaft, Verwaltung | Kommentarfunktion deaktiviert

Ostalbkreis. Am Freitag, dem 13. Juli ist wieder Rauchmeldertag. Um die Aufklärung rund um den lebensrettenden Nutzen von Rauchmeldern voran zu treiben, startete der erste bundesweite Rauchmeldertag am 13. Oktober 2006. Initiatoren sind das Forum Brandrauchprävention in der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes, der Deutsche Feuerwehrverband und der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks.

Anlässlich dieses bundesweiten Aktionstags im Rahmen der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ appelliert Kreisbrandmeister Otto Feil an alle Bürgerinnen und Bürger, Rauchmelder von geprüfter Qualität zu kaufen, diese auch zu installieren und regelmäßig zu prüfen. Denn: Rauchmelder sind Lebensretter. Allerdings nur, wenn sie von geprüfter, guter Qualität sind. Die Feuerwehr empfiehlt VdS anerkannte Rauchmelder nach DIN EN 14604.

Viele Rauchmelder werden in bester Absicht gekauft, dann aber nie installiert. Im Keller oder auf dem Schrank haben die kleinen Lebensretter keine Wirkung. Die Feuerwehren, Schornsteinfeger und das Forum Brandrauchprävention rufen eindringlich dazu auf, die gekauften Rauchmelder auch zu installieren. Nur dann wird Freitag der 13. ein Glücktag sein.

Wer in einem Haus oder einer großen Wohnung lebt, sollte beim Kauf von Rauchmeldern auf Vernetzungsmöglichkeiten der batterie- oder netzbetriebenen Rauchmeldern per Funk oder Kabel achten. Durch eine Vernetzung der Geräte wird sichergestellt, dass im Brandfall sämtliche Melder alarmieren und Sie so rechtzeitig über die Gefahr informiert werden. Wichtige Sekunden im Ernstfall können Ihr Leben retten.

Bei batteriebetriebenen Rauchmeldern wird die Notwendigkeit des Batteriewechsels ca. 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt. Die 9-Volt-Batterie in einfachen Rauchmeldern hält in der Regel ein Jahr. Daher sollte zur Sicherheit nach dem Urlaub und jeder längeren Abwesenheit ein Rauchmelder mittels Prüfknopf auf seine Funktionsfähigkeit hin getestet werden.
Kreisbrandmeister Feil empfiehlt für mehr Sicherheit, nur Rauchmelder mit Langzeit-Batterien mit einer Lebensdauer von bis zu zehn Jahren zu verwenden. So werden Wartung und Wechsel der Batterien gering gehalten und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz. 

Noch immer schützen laut Forsa-Umfrage nur 31 % der Deutschen ihr Heim mit einem Rauchmelder. Weitere 5 % besitzen einen Rauchmelder, haben diesen aber nicht installiert. Viele Menschen verwenden Rauchmelder mit Batterien, die jährlich ausgetauscht werden müssen, und vergessen dann den Batteriewechsel. Ein gefährliches Leben in vermeintlicher Sicherheit. Insgesamt ist die Ausstattung mit Rauchmeldern bei Singles und älteren Menschen deutlich unterrepräsentiert gegenüber Familien mit Kindern.

Mitteilung von:

Landratsamt Ostalbkreis
Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen
Susanne Dietterle (Pressereferentin)
Tel.: (0 73 61) 5 03-3 12
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