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Innovationsforum in Mulfingen: ebm-papst führend bei Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Geräuschverhalten
Dieser Eintrag stammt von admin Am 26.11.2007 @ 18:01 In Industrie | Kommentarfunktion deaktiviert
Mulfingen. ebm-papst zählt bei Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Geräuschverhalten weltweit zu den innovativsten Unternehmen der Motoren- und Ventilatorenbranche. Das zeigte sich beim zweitägigen Innovationsforum des Unternehmens im baden-württembergischen Mulfingen zur EC-Technologie.
Rund 140 Repräsentanten von Kunden aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden nutzten die Veranstaltung, um sich über die neuesten Entwicklungen in der energiesparenden EC-Technik zu informieren und mit Entwicklern, Vertriebsmitarbeitern und der Geschäftsführung von ebm-papst über die aktuellsten Trends der Branche zu diskutieren.
Dr. Bruno Lindl, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung, stellte klar, dass die rund 500 Ingenieure und Techniker an den deutschen Standorten Mulfingen, St. Georgen und Landshut nur ein Ziel hätten: den Kunden stets die beste Technik zu marktfähigen Preisen zu liefern.
Anhand von Projekten in Supermärkten, Kühlhallen, Büros und Fabriken verdeutlichte Gert Häussermann, technischer Leiter des Geschäftsfeldes EC-Systems bei ebm-papst, dass die energiesparenden EC-Motoren und –Ventilatoren schon jetzt die Branche bestimmen. ebm-papst habe sich damit einen entscheidenden Vorsprung gesichert. Wer die EC-Technik von ebm-papst einsetze, senke seine Betriebskosten und leiste durch Energieeinsparung einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel. Die EC-Produkte des Unternehmens mit weltweit 17 Produktions- und 57 Vertriebsstandorten seien zudem wesentlich leichter regelbar, erheblich leiser und deutlich zuverlässiger als herkömmliche Motoren und Ventilatoren.
Der Künzelsauer Ingenieur ist seit Jahren mit wachsendem Erfolg auf allen fünf Kontinenten unterwegs, um Kunden, Forscher und Politiker von den Vorteilen der EC-Technik zu überzeugen.
Häussermanns Mulfinger Kollegen Dr. Erik Reichert und Dr. Jürgen Schöne stellten anhand von Beispielen und Produkten dar, dass bei der Entwicklung die allerneuesten Techniken zum Einsatz kommen. Vor allem mit Hilfe innovativer Simulationsverfahren gelinge es, die Produkte ständig zu verbessern und deren Kosten in engen Grenzen zu halten.
Dr. Walter Angelis, Entwicklungsleiter von ebm-papst St. Georgen, präsentierte die neu entwickelte Kompaktventilatorenreihe „Fireworks“. Mit wissenschaftlichen Messungen belegte er seine Aussage: „Wir haben die Leistung der jetzt viel leiseren Ventilatoren zum Beispiel durch eine Optimierung der Motorinnendurchströmung erheblich verbessert.“ Damit stelle man vergleichbare Produkte von Wettbewerbern in den Schatten.
Eine entscheidende Rolle spielten bei dieser Tagung, der von den Teilnehmern ein sehr hohes fachliches Niveau bescheinigt wurde, die Referate von Repräsentanten wichtiger Kunden, die mit der EC-Technik sehr erfolgreich sind. Über herausragende Projekte in der Kältetechnik in Dresden, beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach oder riesigen, 70.000 Quadratmeter großen Kühlhallen in Saudi-Arabien berichtete Willy Löffler von der Fa. Thermofin im Vogtland. Über die Vorteile der EC-Technik in den Präzisionsklimageräten des Hamburger Weltmarktführers Stulz, der damit beispielsweise in Barcelona den schnellsten Rechner Europas kühlt, referierte Ralf Panknin, Betriebsleiter und Geschäftsführer China. Entwicklungsleiter Dr. Johannes Brugmann von Stiebel Eltron zeigte auf, welche Vorteile dem Kunden die EC-Technologie bei Wärmepumpen bietet. Ein konkretes Wärmepumpenprojekt, die Klimatisierung von Bürogebäuden für über 2000 Mitarbeiter bei der Firma SAP in Walldorf, präsentierte Martin Törpe, Manager Forschung und Entwicklung bei der Firma AL-KO THERM. Den Abschluss bildete das Referat über den Einsatz von drehzahlgeregelten Lüftern bei Zentralwechselrichtern von Markus Priester, der bei der Firma SMA Technologie für das Produktmanagement „Innovative Energiesysteme“ zuständig ist.
ÜBER EC-TECHNIK
EC ist der „Stand der Technik“
EC-Motoren haben im Vergleich zu AC-Motoren einen nachgewiesen höheren Wirkungsgrad. Sie nehmen bei gleicher Luftleistung deutlich weniger elektrische Energie auf.
Als Antrieb für Ventilatoren kommt im Unterschied zur herkömmlichen AC-Technik ein EC-Motor zum Einsatz, der über eine elektronische Regeleinrichtung, die sogenannte Kommutierungselektronik, verfügt. Prinzipbedingt laufen diese Motoren synchron, haben keinen Schlupf und damit auch keine Schlupfverluste; ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Asynchronmotor-Systemen mit Spannungs- oder Frequenzregelung. Durch die Kommutierungselektronik sind EC-Ventilatoren grundsätzlich stufenlos regelbar. So kann die Drehzahl immer bedarfsgerecht an die Anforderungen der lüftungstechnischen Anlage oder des Prozesses angepasst werden. Durch die integrierte Leistungselektronik zusammen mit den benötigten EMV-Komponenten Netzfilter, Motorschutz sowie Steuer- und Regelfunktionen im Motor ergibt sich eine kompakte Ventilatoreinheit. Verglichen mit herkömmlicher Technik beansprucht diese deutlich weniger Bauraum. Außerdem wird kein zusätzlicher Installationsaufwand oder ein Schaltschrank benötigt. Fehlern bei der Installation werden damit vorgebeugt.
Mitteilung von
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co.KG
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74673 Mulfingen
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