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Schulkunst-Ausstellung im Gmünder Landratsamt auf dem Hardt

Dieser Eintrag stammt von admin Am 22.2.2007 @ 08:41 In Kultur, Bildung, Verwaltung | Kommentarfunktion deaktiviert

Schwäbisch Gmünd. Die nächste Ausstellung im Schwäbisch Gmünder Landratsamt auf dem Hardt ist die regionale Schulkunst-Ausstellung, die sich in diesem Jahr dem Themenbereich „Spuren“ widmet. Kunsterzieherinnen und –erzieher aller Schularten von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe waren vom Landratsamt Ostalbkreis eingeladen, sich mit ihren Schülerinnen und Schülern mit dem Jahresthema des Schulkunst-Programms Baden-Württemberg auseinander zu setzen und bei der regionalen Ausstellung mit zu machen. Im Unterricht und in Kooperation mit Gruppen von außerhalb der Schulen entstanden so interessante künstlerische Arbeiten und Projekte. Dabei haben zum Teil geistig behinderte mit nicht behinderten Kindern zusammengearbeitet. Das Thema bot dazu interessante Möglichkeiten. Bei anderen Unterrichtsgruppen und in Klassen, wo ein differenziertes Herangehen gefordert war, entstanden vielschichtige, witzige Arbeiten – viele Jugendliche konnten sich auf das Thema „Spuren“ einlassen.

Landrat Klaus Pavel wird die Schulkunst-Ausstellung am Donnerstag, 1. März 2007 um 19:00 Uhr im Foyer des Gmünder Landratsamtes auf dem Hardt eröffnen. Das Schulensemble der Adalbert-Stifter-Realschule Schwäbisch Gmünd unter Leitung von Wolfgang Brecht umrahmt die Vernissage musikalisch, Schülerinnen und Schüler der Stauferschule unter Leitung von Sieglinde Krause sorgen für den Imbiss. Polizeihauptkommissar Raimund Vogt vom Polizeirevier Schwäbisch Gmünd wird auf ganz besondere Art in die Ausstellung einführen.

Alle Arbeiten befassen sich mit dem Themenbereich „Spuren“ und den vielen Möglichkeiten, die sich aus Spurensuche, -sicherung, Indizienbewertung, Erinnerung und Sichtbarmachen von Vergangenem für den Kunstunterricht ergeben. Die Schülerinnen und Schüler konnten alle bildnerischen Produkte, die eine Auseinandersetzung mit dem Themenbereich zeigen, für die Schulkunst-Ausstellung einreichen. Es wurden praktisch alle gängigen Abbildungsverfahren verwendet, daneben aber auch Materialsammlungen, museale Präsentationen oder Archivierungen. 28 Schulen aus dem Ostalbkreis haben ihre Arbeiten für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Einige Schulen nehmen sogar mit Arbeiten aus mehreren Klassenstufen teil.

„Fußspuren im Sand“ oder „…im Schnee“, wie sie Grundschüler der 3. Klasse dargestellt haben, gehen vom ersten Verständnis des Begriffs aus. Genau hingesehen haben Schülerinnen und Schüler der 12. Klassenstufe. Durch das Makroobjektiv betrachtet zeigen fotografierte Gegenstände Gebrauchs- und Verschleißspuren. Die Dinge sind, wie alles andere auch, der Zeit und damit der Vergänglichkeit unterworfen. Wie reizvoll es ist, falsche Fährten zu legen und Fakten zu manipulieren, zeigen Arbeiten wie „Spuren – Tableau/Verbrechen“ oder die Fossilienarbeiten, die eine Vergangenheit vortäuschen, die es so nicht gab. Aus der Grube steigen aus erdgeschichtlicher Vergangenheit Zeugen in die Gegenwart herauf. Erst auf den zweiten Blick merkt der Betrachter, dass er Fälschern auf den Leim gegangen ist. Haben die Siebtklässer noch mit Knochen und Naturmaterialien ihre Täuschungen hergestellt, so wenden die Elfer realistische Tricks an.

Diese und viele weitere Arbeiten laden dazu ein, auf Spurensuche zu gehen. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Gmünder Landratsamtes, montags bis mittwochs von 08:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 08:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr bis einschließlich 20. April 2007 zu sehen.

Mitteilung von:

Landratsamt Ostalbkreis
Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen
Tel.: (0 73 61) 5 03-3 12
Fax: (0 73 61) 5 03-9 63 12
E-Mail: pressestelle@ostalbkreis.de
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