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Baden-Württemberg weiterhin mit bundesweit niedrigster Arbeitslosenquote

Dieser Eintrag stammt von admin Am 28.2.2007 @ 17:15 In Gesellschaft, Verwaltung | Kommentarfunktion deaktiviert

Stuttgart. „Die Trendwende ist geschafft. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent haben wir in Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich seit Jahren die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer“, erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Arbeitsministerin Dr. Monika Stolz nach Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen für den Monat Februar durch die Regionaldirektion Baden-Württemberg am Mittwoch (28. Februar 2007) in Stuttgart. Die günstige Entwicklung führten der Ministerpräsident und die Arbeitsministerin auf die stabile Konjunktur ebenso wie auf das ungewöhnlich milde Wetter zurück.

Auch im Februar präsentierte sich der Arbeitsmarkt im Land äußerst robust. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 22,1 Prozent zurückgegangen. „Auch die Beschäftigung ist auf dem Vormarsch. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg bereits im vergangenen Jahr um 0,7 Prozent auf 5,44 Millionen und erreichte nach 2001 erstmals wieder einen neuen Höchststand. Die aktuellen Zahlen lassen erwarten, dass sich dieser positive Trend auch 2007 fortsetzt. Dies bestätigt uns darin, den eingeschlagenen Reformkurs in den Bereichen Arbeitsmarkt, Unternehmenssteuer und soziale Sicherungssysteme weiter konsequent voranzutreiben“, unterstrich der Ministerpräsident.

„Für besonders erfreulich halte ich, dass die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen unter 25 Jahren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32,5 Prozent gesunken ist. Auch bei den über 50-Jährigen ist der Trend gut. Mit 82.137 Menschen sind in dieser Altersstufe 19,3 Prozent weniger arbeitslos gemeldet als noch im Februar 2006“, berichtete die Arbeitsministerin. Einen wesentlichen Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit insbesondere für diesen Personenkreis leisteten nach wie vor die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten arbeitsmarktpolitischen Programme, zeigte sich Monika Stolz überzeugt. Erst kürzlich hätte der Ministerrat ein neues ESF-Förderprogramm zur weiteren Stärkung des baden-württembergischen Arbeitsmarktes in Höhe von 266 Mio. Euro für die Jahre 2007 bis 2013 beschlossen. Die Mittel würden in erster Linie zur Bekämpfung und Verhinderung der Langzeitarbeitslosigkeit und der Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt.

Das Land werde in der neuen Förderperiode 2007 – 2013 bei dem vom Arbeits- und Sozialministerium verwalteten Europäischen Sozialfonds die höchste Priorität auf die Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung sowie soziale Eingliederung von benachteiligten Personen setzen, betonten Oettinger und Stolz. Damit sollen auch bisher nicht oder nur unzureichend ausgeschöpfte Beschäftigungspotenziale und Bildungsreserven erschlossen werden. Zielgruppe seien vor allem Langzeitarbeitslose und Benachteiligte.

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg


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