- Allgemein (472)
- Öffentlichkeit (79)
- Bank/Versicherung (64)
- Bau (46)
- Bildung (539)
- Dienstleistung (225)
- Forschung (28)
- Gastronomie (241)
- Gesellschaft (600)
- Gesundheit (201)
- Handel (381)
- Handwerk (189)
- Humor (3)
- Industrie (659)
- Justiz/Polizei (71)
- Kirche (43)
- Kultur (522)
- Landwirtschaft (212)
- Medien (86)
- Menschen (187)
- Politik (183)
- Sonstiges (276)
- Sport (94)
- Tourismus (432)
- Umwelt (162)
- Veranstaltung (1058)
- Verkehr (180)
- Verwaltung (1536)
- Wirtschaft (160)
- 12.3.2010: Schwäbisch Hall-Stiftung finanziert Lehrstuhl am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
- 12.3.2010: Bioenergie-Region entwickelt sich zur Vorbildregion
- 12.3.2010: „Arbeitsgruppe Haushalt“ wird gebildet
- 11.3.2010: OPTIMA GROUP: Stabiles Wachstum in 2009
- 11.3.2010: Winter fordert Räum- und Streudienst und Straßen
- 11.3.2010: Frühling an der Burgenstraße
- 11.3.2010: Förderkreis der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken- Vorstand gewählt
- 11.3.2010: Elternseminar zur Suchtvorbeugung
- 10.3.2010: Katharinenstift erhält Bestnoten
- 10.3.2010: Gebäude für Familienzentrum steht
Business
Erholung
News und Organisationen
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Juni 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
- Februar 2007
- Januar 2007
Wieder viele Norovirus-Erkrankte im Main-Tauber-Kreis
Main-Tauber-Kreis. Derzeit werden auch im Main-Tauber-Kreis wieder verstärkt Ausbrüche von Infektionen durch Noroviren beobachtet. Noroviren verursachen die als Magen-Darm-Grippe bekannte Erkrankung. Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis weist aus aktuellem Anlass auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes Berlin hin.Das Norovirus ist erst 1972 entdeckt worden. Es ist weltweit verbreitet und für 30 Prozent aller nicht-bakteriellen Magen-Darminfektionen bei Kindern bzw. 50 Prozent bei Erwachsenen verantwortlich. Das Virus ist hoch ansteckend: Schon 10 bis 100 Viren genügen, um nach einer Inkubationszeit von sechs bis 50 Stunden eine Magen-Darmentzündung mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, geringgradigem Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Mattigkeit und ausgeprägtem Krankheitsgefühl hervorzurufen. Personen, bei denen Verdacht auf das Vorliegen einer Norovirus-Erkrankung besteht, dürfen deshalb keine Gemeinschaftseinrichtung (wie zum Beispiel Kindergärten) aufsuchen. Auch Besuche in Heimen und Krankenhäusern müssen während der Dauer der Ansteckungsfähigkeit unbedingt unterbleiben.
Die Erreger werden von den Erkrankten in Stuhl und Erbrochenem ausgeschieden. Insgesamt ist das Virus aber relativ harmlos: So schnell und plötzlich, wie das Virus über die Erkrankten hereinbricht, so schnell weicht die Erkrankung auch meist wieder, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Der Mensch ist der einzige Wirt für das Virus. Für die Ausbreitung des Erregers spielt die Übertragung von Mensch zu Mensch die größte Rolle (Schmierinfektionen über Hand/Mundkontakt oder Tröpfchenverbreitung durch schwallartiges Erbrechen), aber auch durch Viren verseuchte Speisen und Getränke können zu einer Infektion führen.
Hohe Ansteckungsgefahr besteht während der einen bis drei Tage dauernden Erkrankung und noch mindestens 48 Stunden, nachdem die Krankheitszeichen abgeklungen sind. In dieser Zeit müssen jegliche Kontakte zu anderen Personen vermieden werden. Noroviren werden in der Regel noch sieben bis 14 Tage lang über den Stuhl ausgeschieden. Daher muss mindestens 14 Tage lang auf eine besonders sorgfältige Händehygiene geachtet werden.
Infektionen mit dem Norovirus können das ganze Jahr hindurch auftreten, allerdings kommt es zu einer Häufung in den Wintermonaten. In Deutschland wurde seit dem Winter 2006/2007 in jedem Winter eine verstärkte Krankheitshäufigkeit festgestellt.
Das Virus hat ein sehr variables Erscheinungsbild, es gibt viele Genom-Varianten. Deshalb ist es noch nicht gelungen, einen Impfstoff dagegen zu entwickeln. Außerdem hat es – ähnlich wie die Grippeviren – die unangenehme Eigenschaft, sich bei jedem Durchgang durch einen Menschen weiter zu verändern, so dass das menschliche Immunsystem das Norovirus bei einem zweiten Angriff auf die gleiche Person nicht wiedererkennen kann. Menschen erwerben also nach der Erkrankung keine dauerhafte Immunität gegen Noroviren und können immer wieder durch sie infiziert werden.
Wer an akutem Brechdurchfall erkrankt ist, sollte sich in Ruhe zu Hause auskurieren, um andere Menschen vor einer Erkrankung zu schützen. Schutz vor einer Infektion ist schwierig: Der Kontakt zu Erkrankten ist zu meiden und auf eine sorgfältige Händehygiene ist zu achten. Der Erkrankte sollte eine separate Toilette zugewiesen bekommen. Diese muss nach jedem Benutzen mit Desinfektionsmittel gereinigt werden, ebenso wie die Hände des Erkrankten. Auch Flächen in der Umgebung des Kranken sollten desinfiziert werden.
Kinder und ältere Menschen werden am häufigsten vom Norovirus heimgesucht. Wegen der hohen Infektiosität führt der Keim zu epidemiehaften Erkrankungswellen in Altenheimen, Kindertagesstätten und auf Kreuzfahrtschiffen.
Mitteilung von:
Markus Moll
Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Büro des Landrats
Büroleiter, Pressereferent
Gartenstraße 1
97941 Tauberbischofsheim
Tel.: 09341/82-5612
Fax: 09341/82-5690
E-Mail: markus.moll@main-tauber-kreis.de
Homepage: www.main-tauber-kreis.de