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Winter fordert Räum- und Streudienst und Straßen
Dieser Eintrag stammt von dn Am 11.3.2010 @ 14:43 In Sonstiges, Allgemein | Kommentarfunktion deaktiviert
Main-Tauber-Kreis. Die zahlreichen Sturmtiefs des Winters 2009/10 mit frostigen Temperaturen und ergiebigen Schneefällen haben dem rund 900 Kilometer langen Bundes-, Landes- und Kreisstraßennetz im Main-Tauber-Kreis stark zugesetzt. „Die Mitarbeiter bei den drei Straßenmeistereien des Kreises in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim mussten bei der Bewältigung ihrer Arbeit oft an die Leistungsgrenze gehen“, blickt Landrat Reinhard Frank zurück. Teilweise waren die zwölf eigenen Winterdienstfahrzeuge und zehn gemieteten Fremdfahrzeuge mit externem Personal sowie die rund 75 Bediensteten der Straßenmeistereien rund um die Uhr im Einsatz. Landrat Reinhard Frank fasst nun zusammen, dass der Landkreis dank des Engagements seiner Mitarbeiter in den Straßenmeistereien mit einem blauen Auge davongekommen sei. Frank sprach den „fleißigen Männern in Orange“ seine Anerkennung für ihre zuverlässige Arbeit aus.
„Schneeverwehungen in den Hochlagen, Eisplatten in fast allen Bereichen und Ausfälle von Fahrzeugen und Anbaugeräten wie Schneepflügen und Streuaufsätzen waren für unsere Mitarbeiter eine Dauerherausforderung in diesem Winter“, sagt Frank. Im Durchschnitt habe ein Räumfahrzeug einen Streckenabschnitt von 40 Kilometer Straße zu betreuen. Durch permanentes Räumen mit dem Schneepflug und unter verstärktem Einsatz einer Schneefräse und einer Schneeschleuder konnten Schnee und Eis sowie die starken Schneeverwehungen in den Höhenlagen des Main-Tauber-Kreises stets weitestgehend beseitigt werden. Dadurch waren alle Dörfer und Weiler des Main-Tauber-Kreises, von einigen kurzzeitigen Sperrungen abgesehen immer, erreichbar.
Für den Winter waren die Straßenmeistereien gut gerüstet. Dennoch ist es wie bei vielen Städten und Landkreisen bei der Streusalzversorgung zeitweise eng geworden. „Mit einer vorausschauenden Bevorratung, bedarfsangepasst reduzierten Streumengen und durch rechtzeitige Lieferung von geordertem Nachschub ist es den drei Straßenmeistereien gelungen, beständig flächendeckend zu räumen und zu streuen“, ergänzt Landrat Frank. Gegenüber der Wintersaison 2008/09 wurde in diesem Winter mit rund 5700 Tonnen die doppelte Menge an Streusalz verbraucht, gegenüber der Wintersaison 2007/08 wurde sogar die dreifache Menge benötigt.
Noch nicht abzusehen sind die Schäden, die der Frost im öffentlichen Straßennetz angerichtet hat. Schon jetzt zeigt sich allerdings, dass das Ausmaß der Frostschäden gegenüber den Vorjahren wesentlich höher ist. Zwar wurden kleinere Schlaglöcher von den Mitarbeitern bei den Straßenmeistereien laufend provisorisch mit Kaltmischgut aufgefüllt und mit dem Handstampfer verdichtet. Die fachgerechte Behebung der Schäden kann aber erst in der wärmeren Jahreszeit erfolgen. Dann wird für die Instandsetzung der Straßen Heißmischgut eingesetzt. Eine Abschätzung der Mehrausgaben für die Schadensbehebung lässt sich derzeit noch nicht treffen, da erst nach dem Tauwetter im April oder gar Mai die Frostschäden in ihrem ganzen Umfang sichtbar werden.
Mitteilung von:
Markus Moll
Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Büro des Landrats
Büroleiter, Pressereferent
Gartenstraße 1
97941 Tauberbischofsheim
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Fax: 09341/82-5690
E-Mail: [1] markus.moll@main-tauber-kreis.de
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