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MUSTANG priorisiert Abverkauf

Dieser Eintrag stammt von admin Am 3.1.2007 @ 00:14 In Handel | Keine Kommentare

Künzelsau. Die MUSTANG-Gruppe mit Sitz in Künzelsau hat sich endgültig für den strategischen Weg des international agierenden Lifestyle- und Systemanbieters für Einzelhandelskonzepte entschieden. Um sich voll auf Marketing und Handel konzentrieren zu können, wird perspektivisch die Eigenproduktion zugunsten eines internationalen, technisch und im Entwurf begleiteten Vollzukaufs eingestellt. So wird garantiert, daß das fast 60-jährige Know-how als Jeanshersteller erhalten bleibt.

Heiner Sefranek, Geschäftsführender Gesellschafter der MUSTANG Gruppe: „Wir haben uns darauf eingestellt, den Abverkauf im Handel als Maßstab all unseres Tuns in den Vordergrund zu stellen. Dazu muß der Lieferant mit seinen Abnehmern sehr eng und vor allem auch in Systemen zusammenarbeiten.“

Für die Systemzusammenarbeit bietet MUSTANG eine Reihe von jeweils individuell auf die Handelspartner abgestimmten Modellen an, angefangen vom einfachsten Modell des optimierten und möglichst EDI-gesteuerten Depots mit NOSProdukten über repräsentative, emotional aufgeladene Flächenbewirtschaftungskonzepte bis hin zum MUSTANG Store im Franchisesystem.

Neben den zahlreichen NOS-Depots steuert MUSTANG schon heute rund 700 Shop-in-Store - Flächen, vor allem im deutschen Handel und rund 150 MUSTANG - Partner- und Franchise-Stores international. Aufgrund ihres Erfolgs wird die Anzahl der Flächen und Stores im Jahr 2007 erneut deutlich zunehmen. Für das Jahr 2006 hat MUSTANG ein einstelliges Plus im Gesamtumsatz erzielt.

Das Ziel der Abverkaufsoptimierung erfordert aber auch ein angemessenes Preis-/Leistungsverhältnis. Dabei gehört der Wettbewerb im Jeans-/Young Fashion – Bereich zu den intensivsten innerhalb der Bekleidungsbranche. Um dem Rechnung zu tragen, hat sich MUSTANG in den letzten Jahren konsequent verschlankt und auf seine strategischen Kernkompetenzen fokussiert. Damit soll nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit im Ausland sondern auch im Inlandsgeschäft weiter ausgebaut und vorangetrieben werden.

Dazu Heiner Sefranek: „Wir dürfen keineswegs zulassen, daß wir uns aufgrund der mit der Flächenbewirtschaftung gestiegenen Servicekosten preislich aus dem Markt katapultieren! Deshalb müssen alle Prozesse hinterfragt werden, um die Effizienz im Unternehmen zu maximieren.“

Ein konsequenter Schritt auf diesem Weg war auch die Verschlankung am Standort Künzelsau, sowie die Schließung der eigenen Werke in Osteuropa, wobei die Produktion im ungarischen Marcali noch bis Ende März vorgesehen ist. Das reduzierte nicht nur die Kosten sondern ermöglichte auch eine wesentlich höhere Flexibilität in sortimentspolitischer Hinsicht. MUSTANG bekennt sich aber ausdrücklich zum Standort Deutschland und ganz besonders Künzelsau. Nach wie vor beschäftigt MUSTANG über 300 Mitarbeiter in Deutschland.

Auch im Vertrieb werden die in der letzten Zeit getrennten Wholesale- und Retailorganisationen organisatorisch wieder zusammengefügt und an den Retailanforderungen ausgerichtet Heiner Sefranek: „Was für den Retail gut ist, kann für den klassischen Handel nicht falsch sein.“ So profitiert auch der traditionelle Kunde an den mit Flächenkonzepten erworbenen Erfahrungen.

Heiner Sefranek: „Die Veränderungen im Jeansmarkt werden mit hohem Tempo weitergehen. Wir sehen uns diesbezüglich eher in der Rolle des Leithengstes, um unseren Kunden auch künftig innovative Konzepte anbieten zu können.“

Mitteilung von:

MUSTANG Gruppe
Public Relations
Postfach 1262
74642 Künzelsau
Tel. 07940.125-520
Fax 07940.125-120
[1] www.mustang-jeans.com


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