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Proteste gegen Billiglöhne in der Kirche: Lehrer solidarisieren sich mit ihren Kollegen

Dieser Eintrag stammt von admin Am 16.3.2007 @ 12:30 In Bildung, Verwaltung | Kommentarfunktion deaktiviert

Stuttgart. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft das Diakonische Werk in Baden-Württemberg auf, ihren Beschäftigten die gleichen Gehälter wie im Öffentlichen Dienst zu zahlen. „Die Kirchen machen sich zu Recht in der Öffentlichkeit für gerechte Löhne stark. Das muss dann aber auch für die eigenen Beschäftigten gelten“, sagte am Freitag (16.03.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.

Heute protestieren in Stuttgart mehrere tausend Beschäftigte der Diakonie gegen die geplante Änderung des Arbeitsrechtsregelungsgesetzes (ARRG). Die derzeit tagende Evangelische Landessynode will beschließen, dass im Diakonischen Werk die Regelungen der Evangelischen Kirche Deutschlands angewendet werden können. Viele Beschäftigte würden dann bis zu 400 Euro im Monat weniger verdienen.

Für die zahlreichen bei der Diakonie beschäftigten Lehrer/innen würde eine Änderung nicht gelten, da diese wie die Lehrkräfte an öffentlichen Schulen bezahlt werden. Trotzdem haben sich heute vielen den Protesten angeschlossen und setzen sich für eine Bezahlung aller Beschäftigten nach dem TVöD ein.

Mitteilung von:
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr. 7,
70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax: -55
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: [1] www.gew-bw.de


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