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Architektenwettbewerb Kultur- und Kongresszentrum Würth

Dieser Eintrag stammt von admin Am 31.1.2007 @ 23:45 In Kultur, Handel | Kommentarfunktion deaktiviert

Künzelsau. Der Gewinner des internationalen Architektenwettbewerbs für das geplante Kultur- und Kongresszentrum Würth in Künzelsau-Gaisbach steht fest: Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Stephan Braunfels (Berlin) wählte  am  Donnerstag,  25.  Januar  2007,  den  Entwurf  von  David Chipperfield  Architects  (London/Büro  Berlin)  aus  insgesamt  13 eingereichten Arbeiten aus.

„Der anspruchsvolle und aufwendige Entwurf ist von wohltuender Eleganz, Ruhe und Würde und korrespondiert trotz seiner erkennbaren Wertigkeit wie selbstverständlich mit dem Werksareal am Horizont. Innen- und Außenräume sind von höchster Qualität und Zeitlosigkeit“, heißt es in der Begründung des Preisgerichtes.  

Der Architektenwettbewerb 

Der Einladungswettbewerb für das Kultur- und Kongresszentrum Würth wurde  im  Sommer  2006  durch  die  Adolf  Würth  GmbH  &  Co.  KG ausgelobt. Die Koordination und Betreuung des Wettbewerbes erfolgte durch Drees & Sommer GmbH, Projektmanagement und bautechnische Beratung  (Stuttgart).  13 Architekturbüros aus dem In- und Ausland beteiligten sich an diesem Einladungswettbewerb. 

Nach  der  Ausgabe  der  Wettbewerbsunterlagen  Anfang  August  2006 hatten  die  teilnehmenden  Architekturbüros  drei  Monate  Zeit,  ihre Wettbewerbsarbeiten  inklusive  Architekturmodellen  auszuarbeiten  und einzureichen.  Ein  gut  besuchtes  Rückfragekolloquium  wurde  im September 2006 veranstaltet. 

Am 25. Januar 2007 fällte die Jury ihre Entscheidung und vergab den ersten  Platz  an  David  Chipperfield  Architects  (London/Büro  Berlin). Dieser Preis war mit 30.000 Euro dotiert. Den zweiten Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro erlangten Lundgaard & Tranberg Architekten (Kopenhagen), der dritte Platz mit einem Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro ging an Henning Larsen Tegnestue (Kopenhagen). Die Architektengruppe  Hohenlohe  (Künzelsau)  wurde  mit  Platz  vier ausgezeichnet und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro. Das Preisgericht  entschied  sich  aufgrund  der  Qualität  der  Entwürfe  – abweichend von der Auslobung – die Preisgeldsumme insgesamt  um 10.000 Euro zu erhöhen. 

Teilnehmer Architektenwettbewerb - Gewinner:

  1.  Platz  David Chipperfield Architects, London/Büro Berlin 
  2.  Platz  Lundgaard & Tranberg Architekten, Kopenhagen, Dänemark 
  3.  Platz  Henning Larsen Tegnestue, Kopenhagen, Dänemark
  4.  Platz  Architektengruppe Hohenlohe, Künzelsau 

Weitere Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:

  • Bechler Krummlauf Teske Freie Architekten BDA, Heilbronn 
  • Behnisch, Behnisch & Partner Architekten, Stuttgart  
  • Mario Botta Architetto, Lugano, Schweiz  
  • Prof. Wolfgang Kergaßner, Ostfildern-Scharnhausen  
  • Architekturbüro Kerschbaumer Pichler & Partner, Bressanone, Italien  
  • J. Mayer H. Architekten, Berlin   
  • Müller, Djordjevic-Müller, Freie Architekten BDA,
  • Dipl.-Ing. Arch., Stuttgart   Atelier Heinz Tesar,
  • Wien, Österreich   UN studio van berkel & bos, Amsterdam, Niederlande

Das Kultur- und Kongresszentrum Würth 

Für den Bau des Kultur- und Kongresszentrums Würth steht ein Areal von rund 10 ha in unmittelbarer Nähe des Verwaltungssitzes der Adolf Würth GmbH & Co. KG zur Verfügung. Im südöstlichen Teil des Grundstückes befindet sich ein unternehmenseigener Parkplatz, der überbaut werden kann.
 
Das  künftige  Kultur-  und  Kongresszentrum  Würth  wird  aus  einer Veranstaltungshalle als Kernelement, einem Kammer- und Konzertsaal sowie einem Kongress- und Seminarzentrum bestehen. Zusätzlich sind ein Museum mit angegliedertem Skulpturengarten und eine Bibliothek geplant.  Das  neue  Zentrum  wird  nicht  nur  dem  Künzelsauer Unternehmen  für  interne  Veranstaltungen  dienen,  sondern  auch  der Stadt  Künzelsau  und  ihrer  Bevölkerung  für  Veranstaltungen  sowie kulturelle und gesellschaftliche Events offen stehen.
 
„Als  überregionale  Einrichtung  soll  das  Kultur-  und  Kongresszentrum Würth die Bedeutung der Region Künzelsau und des Hohenloher Raumes als  Veranstaltungsort  stärken“,  so  Prof.  Dr.  h.  c.  Reinhold  Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe und Mitglied des Preisgerichtes. 

Ausstellung der Architekturmodelle 

Die  Architekturmodelle  inklusive  der  Pläne  und  Erläuterungen  der Architekten  sind  vom  1.  Februar  2007  bis  zum  4.  März  2007  im Museum Würth in Künzelsau-Gaisbach täglich von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Zeitgleich erscheint im Swiridoff Verlag eine Dokumentation über diesen Wettbewerb.

Mitteilung von:

Adolf Würth GmbH & Co. KG
Sarah Meckel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
74650 Künzelsau
Telefon 07940 15-1186
Telefax 07940 15-4400
presse@wuerth.com
[1] www.wuerth.com


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