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Gebrauchsanweisung fürs Hinsehen: Said Tiraei und Laelia Kaderas kombinieren Gemälde mit Wort-Installationen gegen Gewalt

Dieser Eintrag stammt von admin Am 22.5.2007 @ 19:30 In Kultur, Veranstaltung, Medien, Gesellschaft, Bildung | Kommentarfunktion deaktiviert

Oldenburg.  „Tun will ich – Gebrauchsanweisung fürs Hinsehen“ heißt eine Bild-Wort-Ausstellung im Hörsaal-Zentrum der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Der aus Afghanistan stammende Maler Said Tiraei und die Autorin, Texterin und Redakteurin Laelia Kaderas zeigen Gemälde und Wort-Installationen. Die Ausstellung hält die Schrecken von Krieg und Gewalt vor Augen. Und fordert Mut und Zivilcourage ein.

Zugleich zeigt sie beispielhaft, wie das Zusammenspiel verschiedener Kunstformen wie Malerei & Sprache als Kommunikationsmittel funktioniert. Sprache verstärkt die Bild-Aussage und das Bild den Text. Kunst als Instrument, um Botschaften zu übermitteln. 

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 6. Juni, um 20 Uhr.

Sara-Ruth Schumann, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Oldenburg und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen führt in die Ausstellung ein. Einen Einblick in die gegenwärtige Situation Afghanistans gewährt Carola Schaaf von amnesty international (ai) Hamburg. Das Grußwort spricht die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Sabine Doering, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Oldenburg. Musikalisch begleitet wird die Ausstellung von dem Iraner Muhammad Tabatabai auf der persischen Langhalslaute Tar. Nach der Eröffnung zeigt Said Tiraei seinen achtminütigen Kurzfilm „18 Jahre“: Eindrücke aus seiner Heimatstadt Kabul vor dem Mudschahidin-Bürgerkrieg und 18 Jahre später.

30 Prozent des Erlöses aus dem Verkauf der Gemälde und Wort-Installationen kommen amnesty international zu Gute.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird bis Ende Juli zu sehen sein. Das Hörsaal-Zentrum ist werktags von 8 bis 20 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung wird unterstützt von der Carl von Ossietzky-Universität und amnesty international.

KÜNSTLERPROFILE

Name:  Said Tiraei 
Beruf:  Kunstmaler, Zeichner
Stil:  plakativ farbige Ölmalerei
Kurzvita: geboren in Kabul/Afghanistan, Flucht mit 15 Jahren, zeichnerische Ausbildung in Pakistan, seit 1992 in Deutschland, seither intensive Beschäftigung mit Farbe, zahlreiche Ausstellungen bundesweit, Mitglied im BBK Oldenburg
Kontakt: Eike-von-Repkow-Straße 31
26121 Oldenburg
Tel: 04 41- 777 98 58
Mobil: 01 79-6 76 76 31
Web: [1] www.said-tiraei.de
Name:  Laelia Kaderas
Beruf:   freie Redakteurin, Texterin, Autorin
Tätigkeit: Wort & Kunst (literarische Arbeiten mit Partnern verschiedener Kunstdisziplinen; Geschenke aus Worten), Wort & Strategie (Pressearbeit, Imagetexte, Werbetexte), Wort & Fakt (journalistische Texte für überregionale Medien zu Themen rund um Ostmitteleuropa, EU)
Kurzvita: geboren in Zürich/Schweiz (Deutsche), Studium Kunst und Deutsch, Studium communication/USA, 15 Jahre Redakteurin bei verschiedenen Tageszeitungen, längere Studien- und Arbeitsaufenthalte in USA, Mexiko, Kanada, Israel; Mitglied DJV, FFW, Wortstatt Oldenburg
Kontakt:  Damm 8
26135 Oldenburg
      Tel: 04 41 – 219 75 30
Fax: 04 41- 219 75 40
Mail: [2] laelia@kaderas.com
Web : [3] www.kaderas.com
Mitteilung von:

Laelia Kaderas – ein Wort, und Sie sehen alles anders
Laelia Kaderas
Damm 8
26135 Oldenburg
Tel: 0441/2197530
Fax: 0441/2197540
laelia@kaderas.com
[4] www.kaderas.com


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